[BTC Prognose] – Bitcoin bleibt bullish trotz Korrektur

Prognose für Bitcoin-Kurs: bullish trotz Korrektur

Der Bitcoin hat im Dezember 2020 – zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren – zu einem Kurssprung angesetzt. Die letzte Rallye Ende 2017 hatte ihn an die Marke von ~20.000 Dollar geführt, danach gab es einen deutlichen Rücksetzer bis unter 7.000 Dollar.

Dieses Mal ging es hinauf bis auf 41.969 Dollar in der ersten Januarwoche 2021, danach fiel der Kurs bis auf ein vorläufiges Tief bei ~29.000 Dollar. Am 1. Februar steht er bei ~33.800 Dollar. Wie ist der Chart zu bewerten?

Der aktuelle Bitcoin Preis: 54.768,02

Aktuelle Bitcoin Kurs Entwicklung im Chart

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Bitcoin: bullisher Langfristchart

Der Bitcoin zeigt einen bullishen Langfristchart auf Sicht von mehreren Jahren. Wer ihn sich ansieht, stellt fest, dass die Hochs immer höher werden, die vorläufigen Tiefs hingegen (mit Betrachtungsstand vom 1. Februar 2021) nicht einmal unter dem letzten mehrjährigen Allzeithoch bei 20.000 Dollar liegen. Das ist eine gute Nachricht. Dennoch dürfen wir die hohe Volatilität des Bitcoin nicht vergessen.

Er hat nach dem letzten Preispeak 2017 seinen Kurs in etwa gedrittelt. Das würde bedeuten, dass er auch dieses Mal durchaus auf 14.000 Dollar zurückfallen könnte – ohne das bullishe Szenario zu verlassen, wohlgemerkt!

Wer hierzu einen Chart zeichnen würde, müsste ihn über die Jahre 2013 bis zur Gegenwart zeichnen. Dann wäre ersichtlich, dass es gleichzeitig höhere Hochs und höhere Tiefs gibt. Das ist per definitem ein bullisher Kurs.

Warum ist der Bitcoin so volatil?

Er ist ein vollkommen neues Asset, mit dem die Menschheit noch keine Erfahrungen hat. Selbst das Gold, seit vielleicht 5.000 Jahren ein probates Anlagemittel, ist noch für Überraschungen gut, wenn wir an die Jahrtausendrallye zwischen 2002 und 2011 denken.

Hinzu kommt: Der Bitcoin ist eine Währung und sollte also eigentlich zum Bezahlen genutzt werden. Diesbezügliche Ansätze stecken aber noch in den Kinderschuhen. Die EZB rät aktuell immer noch vom Bezahlen mit Kryptowährungen ab, dazu seien diese viel zu volatil. Als Anlagemittel empfiehlt sie Bitcoin & Co. nur denjenigen Anlegern, die auch einen Totalverlust verkraften könnten. Ein Asset aber, das so neu, unbekannt und natürlich auch umstritten ist, muss sich preislich volatil verhalten. Das ist vollkommen normal.

Wie ist die prinzipiell bullishe Prognose für den Bitcoin fundamental zu begründen?

Kryptowährungen haben als dezentrales und gleichzeitig in ihrer Gesamtzahl begrenztes (Bitcoin: 21 Millionen) Zahlungsmittel einen gewaltigen Vorteil gegenüber konventionellen Währungen: Sie sind nicht manipulierbar. Für das gerade begonnene digitale Zeitalter sind sie das Gold, das sich auch nicht manipulieren (fälschen) lässt.

Solche Versuche gab es übrigens vor einigen Jahrhunderten: Sogenannte Alchemisten sollten im Auftrag von Fürsten künstliches Gold herstellen, was ihnen aber misslang. Damit war immerhin der Beweis erbracht, dass Gold einmalig und in seiner Menge begrenzt, daher also wertvoll ist. Die Kryptowährungen haben sogar einen Vorteil gegenüber Gold: Die Grenzen ihrer Menge sind durch die mathematischen Operationen, mit denen sie generiert (geschürft, gemined) werden, schon bekannt.

Wie viel Gold es wirklich gibt, wissen wir hingegen bis heute nicht. Wenn sich der Bitcoin nun zusätzlich als alltagstaugliches Zahlungsmittel durchsetzt, was mittelfristig zu erwarten ist, steht seine Werthaltigkeit unumstößlich fest. Diese dürfte aufgrund seiner Mengenbegrenzung auch zu einer Wertsteigerung führen. Experten trauen ihm mittelfristig ~150.000 Dollar und langfristig sogar 500.000 Dollar zu.